SONDERHINWEIS
Europe: Analysen & Vorhersage Wetterkarten
LIVEBILDER — WOLKEN • NIEDERSCHLAG • TEMPERATUR • WIND
Allgemeine Wetterentwicklung für die kommenden Tage
Synoptische Entwicklung über Europa — 7. September 2026
Die sommerliche Wärme, die derzeit noch über unseren Regionen liegt, wird allmählich nach Osten abgedrängt. Am Dienstag überquert eine Kaltfront das Land und verdrängt die warme Luftmasse.
Hinter dieser Front strömt am Mittwoch kühlere maritime Luft ein, die zunächst noch leicht labil geschichtet ist. Am Donnerstag stabilisiert sich die Atmosphäre zunehmend unter dem Einfluss eines Hochdruckrückens von 1020 bis 1022 hPa, der sich dann vom Golf von Biskaya über Frankreich bis nach Süddeutschland erstreckt. Damit stellt sich vorübergehend ruhigeres Wetter ein.
Am Freitag erreicht uns eine weitere, allerdings deutlich abgeschwächte Kaltfront. Sie bringt vor allem dichtere Bewölkung, während nur wenig oder überhaupt kein Regen zu erwarten ist. Gleichzeitig bleibt zu Beginn des Wochenendes ein ausgedehntes Hochdruckgebiet mit 1022 bis 1025 hPa bestehen, das sich von den Azoren über Nordfrankreich bis nach Osteuropa erstreckt. Damit gelangt weiterhin relativ milde Luft in unsere Regionen.
Am kommenden Sonntag wird voraussichtlich eine neue Regenfront entlang der Nordflanke dieses Hochdruckgebiets über die Benelux-Länder hinwegziehen. Dahinter folgt erneut ein Hochdruckrücken, mit der Zufuhr einer für die Jahreszeit weiterhin recht milden Luftmasse.
Wahrscheinlicher Trend (gemäß den Anomalien in der mittleren Troposphäre)
https://www.bmcb.be/trend-europe-europa/
Synoptischer Wettertrend vom 15. bis 21. September 2026
Aktualisierte Daten vom 7. September 2026
Die Wetterperiode dürfte mit einem aus Westen heranziehenden Trogdruckgebiet beginnen. Mit dessen Passage würde eine Kaltfront die noch über unseren Regionen lagernde milde Luft nach Osten verdrängen und damit den Übergang zu einer etwas kühleren Luftmasse einleiten.
Anschließend zeichnet sich zwischen dem 17. und 20. September eine allmähliche Wetterberuhigung ab. Ein Hochdruckvorstoß südlich unserer Regionen dürfte für eine zunehmende Stabilisierung der Atmosphäre sorgen. Die Temperaturen würden dabei auf Werte zurückgehen, die wieder eher den jahreszeitlichen Normalwerten entsprechen, begleitet von insgesamt ruhigerem und stabilerem Wetter.
Diese ruhigere Phase dürfte jedoch nur vorübergehend sein. Gegen Ende des Zeitraums könnte ein neues Tiefdruckgebiet mit seiner Kaltfront unsere Regionen erreichen und eine neuerliche Wetterverschlechterung einleiten.
Nationaler Thermischer Indikator
MULTIMODELL BMCB
(Diese Vorhersagen werden in der Regel täglich aktualisiert)

Temperaturentwicklung — Update vom 7. September 2026
Der belgische Temperaturindikator wird an diesem Montag mit +7 etwas höher ausfallen als erwartet. Die Wärme bleibt damit noch deutlich präsent: Die Höchstwerte erreichen 22 bis 25 °C an der Küste und 25 bis 30 °C im Landesinneren.
Danach wird der Indikator rasch zurückgehen und am Mittwoch −1 erreichen. Gleichzeitig sinken die Tagestemperaturen deutlich auf 15 bis 20 °C.
Vom 10. bis zum 20. September wird der Indikator anschließend zwischen 0 und +2 schwanken. Damit zeichnet sich eine recht kontrastreiche Phase ab: Die Höchsttemperaturen werden an den milderen Tagen 18 bis 24 °C erreichen, während sie in den kühleren Abschnitten bei 15 bis 21 °C liegen und damit näher an den für diese Jahreszeit üblichen Temperaturen liegen.
Wettervorhersage für die kommenden Tage
Multimodell BMCB (OPERATIONELL + ENSEMBLES ICON-ECMWF-AIFS)
Prognose der Temperaturspanne, Niederschläge + allgemeine Wetterlage in Belgien
Diese Prognosen werden in der Regel täglich aktualisiert
Hier finden Sie alle Details: https://www.bmcb.be/forecast-trend/

Update 7-9-26
Der September schwankt noch zwischen Sommer und Herbst.
Nach einem weiterhin milden Monatsbeginn wird das Wetter nun wechselhafter. Am Dienstag zieht eine Störung über Belgien hinweg, mit Regen, zeitweise kräftigem Südwestwind und noch ungewöhnlich milden Temperaturen. Ab Mittwoch kehren sonnige Abschnitte zurück, während die Temperaturen auf jahreszeitlich passendere Werte sinken.
Zum Wochenende wird es wieder freundlicher und allmählich milder, ehe am Sonntag eine neue Wetterfront mit Regen und westlichem bis südwestlichem Wind folgt.
Von einem frühen Herbstbeginn kann dennoch keine Rede sein. Bis zum 20. September zeichnet sich weiterhin überwiegend gemäßigtes Wetter ab – häufig trocken, unterbrochen von einigen Störungen, aber immer wieder begleitet von milderen Luftmassen.
Der September steht an der Schwelle: Der Sommer zieht sich langsam zurück, doch der Herbst ist noch nicht eingezogen.

QUELLE: METEOCONSULT
BENELUX:
🔎 Tendenz für 3–4 Wochen
Wettertrend — Update vom 4. September 2026
21. bis 27. September: ruhiges, trockenes und freundliches Wetter
Mit Blick auf die letzte Septemberdekade bevorzugen die langfristigen Wettermodelle weiterhin ein bemerkenswert stabiles Szenario: Es bleibt voraussichtlich noch recht mild und vor allem trocken.
Der Hochdruckeinfluss könnte sich über unseren Regionen behaupten und atlantische Störungen weitgehend fernhalten. Damit würde sich meist ruhiges, vielfach freundliches Wetter einstellen, verbunden mit weiterhin angenehmen Temperaturen am Tage.
28. September bis 4. Oktober: die trockene Witterung hält an
Auch der Beginn des Oktobers könnte sich als Fortsetzung dieser antizyklonalen Wetterlage erweisen.
Sollte sich das derzeitige Signal bestätigen, wären frische Morgenstunden und angenehme, vielfach sonnige Nachmittage zu erwarten, während die Niederschlagsmengen deutlich unter dem jahreszeitlich üblichen Niveau bleiben könnten.
Natürlich handelt es sich in dieser zeitlichen Distanz zunächst nur um einen Trend. Dennoch weisen mehrere Modelle in dieselbe Richtung: Der Herbst könnte mit einer ungewöhnlich stabilen, trockenen und freundlichen Wetterlage beginnen.
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Aktualisierung vom 1. September
Ein Herbst ganz im Zeichen der Milde
Während der meteorologische Sommer zu Ende geht, zeichnen die neuesten saisonalen Prognosen weiterhin das Bild eines Herbstes, der in unseren Regionen deutlich milder als üblich ausfallen könnte.
Unser saisonales Modell bleibt dabei weitgehend im Einklang mit der vorherigen Aktualisierung: September, Oktober und November dürften insgesamt überdurchschnittliche Temperaturen bringen. Dieses Szenario wird auch von den wichtigsten saisonalen Modellen gestützt, darunter ECMWF, CFS und das europäische multimodale Mittel C3S.
Das warme Signal ist zu Beginn des Herbstes besonders ausgeprägt und schwächt sich im weiteren Verlauf allmählich ab. Bei den Niederschlägen ist die Vorhersagbarkeit dagegen deutlich geringer. Die neuesten Berechnungen sind uneinheitlicher geworden und schließen inzwischen auch feuchtere Phasen bereits im September und Oktober nicht mehr aus.
El Niño: eine globale Entwicklung, die es zu beobachten gilt
Im äquatorialen Pazifik ist El Niño inzwischen gut etabliert und dürfte sich im Laufe des Herbstes weiter verstärken. Sein unmittelbarer Einfluss auf das Wetter in Europa lässt sich jedoch weiterhin nur schwer bestimmen.
Für Westeuropa wird die Entwicklung vor allem von der Lage der Hochdruckgebiete über dem Atlantik und Europa sowie von der Häufigkeit abhängen, mit der atlantische Tiefdruckgebiete und Frontensysteme unsere Regionen erreichen.
September: Der Sommer geht in die Verlängerung
Der September dürfte noch deutlich im Zeichen dieses außergewöhnlich milden Spätsommers stehen. Das warme Signal bleibt ausgeprägt; landesweit könnten die Temperaturen etwa 1,5 °C über dem langjährigen Mittel liegen.
Späte Wärmeperioden sind daher weiterhin möglich, insbesondere in der ersten Monatshälfte. Die wichtigste Veränderung betrifft jedoch die Niederschläge. Zwar bleiben trockene und antizyklonale Wetterphasen wahrscheinlich, doch das bisher erwartete Niederschlagsdefizit erscheint weniger eindeutig als in den vorherigen Prognosen.
Regen- und Gewitterperioden könnten die trockenen und ruhigen Wetterabschnitte zeitweise unterbrechen.
Oktober: Die Milde bleibt vorherrschend
Auch der Oktober dürfte insgesamt mild ausfallen, mit einem Temperaturüberschuss von etwa +1 °C.
Hochdruckgebiete könnten weiterhin für schöne, sonnige und relativ milde Tage sorgen. Gleichzeitig dürften atlantische Störungen im weiteren Herbstverlauf häufiger auftreten.
Bei den Niederschlägen bleibt die Unsicherheit groß. Die neuesten Modellläufe reichen von einem Verlauf nahe den Normalwerten bis hin zu einer leicht überdurchschnittlichen Niederschlagsmenge.
November: Mehr Regen – aber weiterhin mild
Im November dürfte sich das milde Signal fortsetzen, allerdings abgeschwächt. Die Temperaturen könnten weiterhin etwa 1 °C über dem Normalwert liegen.
Allmählich könnte sich eine stärker maritime Wetterlage etablieren. Atlantische Tiefdruckgebiete hätten dann bessere Möglichkeiten, regelmäßiger bis nach Mitteleuropa vorzudringen.
Nach einem Herbstbeginn, der vor allem durch Milde und möglicherweise trockene Phasen geprägt ist, könnten die Niederschläge wieder normale oder sogar leicht überdurchschnittliche Werte erreichen.
Zusammenfassung
Nach derzeitigem Stand deutet vieles auf einen überdurchschnittlich milden Herbst hin. Das wärmste Signal zeigt sich im September und bleibt auch im Oktober deutlich erkennbar. Im November dürfte die Milde anhalten, jedoch zunehmend mit einem maritimen und feuchteren Wettercharakter verbunden sein.
Das schließt selbstverständlich kühlere oder wechselhafte Phasen nicht aus. Der Herbst könnte zwischen spätsommerlicher Wärme, atlantischen Störungen und ersten kühleren Vorstößen wechseln, ohne dass sich vorerst eine dieser Wetterlagen dauerhaft durchsetzen dürfte.
Copyright Luc Trullemans, nur zur Veröffentlichung auf www.meteo-be.net & www.bmcb.info
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Temperaturanomalien (Grafiken)
nach ICON (Standort oben links ersetzen)
nach ECMWF (Standort oben links ersetzen)